Chor

Cant'Ella

.... ein Frauenchor, der sich höchsten Ansprüchen stellt...
 
dreireihig ohne Bine web
 

Seit den 70er Jahren hat die Laienchormusik in Deutschland eine bedeutsame Entwicklung hin zu mehr Qualität erfahren. Neue Ensembles sind entstanden und bestehende haben sich neuen klanglichen und interpretatorischen Maßstäben gestellt. Viele dieser Chöre können sich heute mit professionellem Chorgesang messen.
 
Cant'Ella will diese Entwicklung im Frauenchorbereich fortsetzen. Der Chor wurde 1994 von Frauen gegründet, die lange Zeit in gemischten Chören der Spitzenklasse gesungen hatten und sich neue klangliche Spielräume erschließen wollten. Bereits im ersten Jahr des Bestehens konnte der Chor durch seine hohe Qualität und anspruchsvolle Programme auf sich aufmerksam machen.
Cant'Ella hat erfolgreich an deutschen und internationalen Wettbewerben teilgenommen. Schon 1996 schnitt das junge Ensemble beim Internationalen Chorwettbewerb in Massmechelen als bester westeuropäischer Chor ab. 1997 gewann Cant'Ella den Chorwettbewerb Nordrhein-Westfalen und 1998 den Deutschen Chorwettbewerb in Regensburg. Einladungen zum Internationalen Chorwettbewerb in Marktoberdorf 1999, dem Deutschen Chorwettbewerb 2002 in Osnabrück sowie dem 50jährigen Jubiläum der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Chorverbände in Essen gaben Cant'Ella die Möglichkeit, Anspruch und Leistungsfähigkeit unter Beweis zu stellen. Im September 2005 belegte der Chor einen zweiten Platz beim Internationalen Chorwettbewerb Flandern in Maasmechelen. Der Sonderpreis für die beste Interpretation eines zeitgenössischen Werkes beim Chorwettbewerb Cork 2008 zeugt von der Leistungsfähigkeit des Ensembles.

… wer wir sind…

Etwa 20 Sängerinnen aus ganz Deutschland treffen sich in Abständen von etwa 4 bis 6 Wochen zu Probenphasen in Mönchengladbach. Die Cant'Ella-Frauen sind keine professionellen Sängerinnen, haben aber alle eine chorische Ausbildung erfahren, und viele bilden ihre Stimme auch individuell weiter.

... wie wir arbeiten...

Cant'Ella hat sich zum Ziel gesetzt, die Spielräume des Frauenchorklanges auszuloten. Dazu arbeiten die Sängerinnen intensiv an der klanglichen und interpretatorischen Gestaltung der ausgewählten Werke.

Cant'Ella versteht Chormusik als eine Kunst, die beides vereint: Musik und Dichtung. Deshalb versuchen die Sängerinnen ein gemeinsames Verständnis von Text und Musik zu entwickeln und an die ZuhörerInnen ihrer Konzerte weiterzugeben.

... was wir singen ...

Cant'Ella möchte Chorwerke, die im Konzertleben nur selten zu hören sind, einem breiteren Publikum zugänglich machen. Die Sängerinnen widmen sich daher vor allem anspruchsvollen Werken der Frauenchorliteratur. Bis zu 16-stimmige Werke aus den unterschiedlichsten Epochen der Musikgeschichte gehören zum Programm.

Cant'Ella setzt sich mit geistlicher und weltlicher Musik in den verschiedensten Sprachen auseinander. Zeitgenössische Werke spielen allerdings eine besondere Rolle.

Um die klanglichen Potentiale in Konzerten auszuweiten, arbeitet Cant'Ella gern mit Instrumentalisten zusammen. Zum Programm gehören deshalb auch Werke mit Orgel, Klavier, Harfe, Hörnern, Oboe etc.

Cant'Ella möchte einen eigenen Beitrag zum Ausbau des Frauenchorrepertoires leisten. Deshalb sucht der Chor Kontakt zu zeitgenössischen KomponistInnen. Siegfried Strohbach, Volker Wangenheim und Alfred Koerppen haben mittlerweile Stücke für Cant'Ella geschrieben. Der Chor möchte darüber hinaus KomponistInnen anregen, neue anspruchsvolle Stücke für Frauenchor zu schaffen.